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Rythm'n Blues / Bluesrock

 

Bildquelle: © gwimages - Fotolia.com

 

Rhythm & Blues, kurz "R&B" genannt, wurde etwa 1940 aus der afroamerikanischen Popmusik geboren. Das ist eine rhythmische Form des Blues, die später dann in Europa zum Rock'n'Roll wurde. Heute ist dieser Begriff eine Sammelbezeichnung für afroamerikanische Mainstreammusik. Nach Ende der Disco Zeit, so um 1980 blühte der Rythm & Blues als eine Verbindung von Pop und Soul wieder auf. Später vermischte sich diese Musikrichtung noch weiter mit anderen bekannten afroamerikanischen Rhythmen.

 

Blueser am Saxophon (Zeichnung)

Bildquelle: © TMAX - Fotolia.com

Selbst aus der heutigen modernen Stilrichtung des Hip Hop ist immer noch der alte Blues der afroamerikanischen Gesellschaft zu spüren. Der Bluesrock entstand aus der Verbindung des alten Blues mit der neueren Rockmusik. In den 60er Jahren machten so bekannte Künstler wie Jimy Hendrix, Led Zeppelin, The Doors, Cream sowie Eric Clapton und noch einige mehr die neue Bluesmusik zu ihrem eigenden Stil dem Bluesrock. Bands wie Free (später Bad Company) und Fleetwood Mac kamen später hinzu. Prince und Michael Jackson waren unter anderen die Ersten, die R&B als neue Musikrichtung bekannt machten.

 

1986 kam Teddy Riley und verband den R&B mit den neuen Hip-Hop Elementen, was dann unter dem Namen New Jack Swing bekannt wurde. Die wichtigsten Leute dieser Richtung waren New Edition und Keith Sweat.

 

Die von R&B beeinflussten Soul Sängerinnen Janet Jackson, Whitney Houston und Tina Turner feierten riesige Erfolge weltweit mir Pop/R&B-Musik, wobei allerdings Tina Turner eher von Rockmusik beeinflusst wurde. Ab 1990 kam es noch zu stärkeren Verbindungen von R&B, mit den aufkommenden Musikrichtungen wie Hip Hop und Rap, die, die amerikanische Musik immer mehr prägten.

 

In dieser Zeit wurde von „Babyface“ und Brian McKnight mit „Quiet Storm“ der klas- sische Rhythm end Blues entwickelt. Das war dann der zeitgenössische R&B der bis Heute erfolgreich ist. Mariah Carey und Boyz II Men hielten sich mit dem gemeinsamen Song „One Sweet Day“ am längsten ganz vorne in den Billboard Charts.

 

Einige Jahre später kam der Neo Soul und brachte so ein neues R&B Genre dazu. D` Angelo, Maxwell und Lauryn Hill sowie Eryka Badu waren einige der bekanntesten Interpreten dieser vermischten Musikrichtung. Der Einfluss von R&B Musik nahm gegen Ende der 90er Jahre immer mehr gegenüber der Pop Musik zu. Da wären dann auch Jennifer Lopez und Mariah Carey zu erwähnen, die diese Art der Musik bevorzugten. R. Kelly und andere R&B Künstler haben das Hip Hop schon mit eingebracht, dabei sind die R&B Refrains im Genre des Rap noch viel früher vorhanden gewesen.

 

Seit dem Jahre 2000 verschmilzt der R&B immer mehr mit dem Hip Hop. Dies könnte man als Fusion bezeichnen und mit „Black Music“ oder „Urban Music“ betiteln. Zum einen haben immer mehr Rapper wie P. Diddy und 50 Cents R&B Refrains in ihre Songs integriert, zum anderen wurden die einzelnen Lieder von R&B Künstlern Hip Hop und Beatlastiger.

 

 

Bluesrock

 

Die reine Form des Blues und auch der daraus entstandene Bluesrock ist aber immer noch in der modernen Form und Vermischung mit Rhythm- & Bluesrock sowie Pop und Hip Hop, in den Texten der Interpreten zu spüren. Diese Texte basieren viel auf Erlebnisse und Begebenheiten der Sänger, die damit auch ihr Gefühlsleben sowie Zufriedenheit oder auch Unzufriedenheit ausdrücken wollen. So drückten in den Ur- sprüngen dieser Musik auch die afroamerikanischen Bürger ihren Lebenswandel aus.

 

Zu den bekanntesten Bluesrockbands zählen die Vorreiter John Mayall, Rory Gallagher und Stevie Ray Vaughn, der bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kam. Ebenfalls zu erwähnen sei auch noch der blinde kanadische Ausnahme Gitarrist Jeff Healey, der leider im Jahre 2008 verstarb und mit seinem Gitarrenspiel (horizontal, im Sitzen gespielt) für Furore unter den Genrefreunden sorgte.

 

Aktuell gibt es zwei Gitarrekoryphäen auf dem Gebiet Blues-Rock, die man wohl zur jüngeren Generation der Blues-Götter zählen kann, da sie bereits jetzt schon Kultstatus in Insiderkreise genießen; zum einen, der US-amerikanische Bluesrock-Gitarrist Joe Bonamassa aus New York, und zum anderen der leicht übergewichtige Popa Chubby, ebenfalls aus den USA (NY) stammend. Beide bestechen durch ihren unverkennbaren und virtuosen aber dennoch modernen Gitarrenspiel.

 

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